Festival der südasischen Dokumentarfilme. Kathmandu, Nepal
Film Southasia (FSA) ist ein zweijähriges Festival, das 1997 mit dem Ziel gegründet wurde, den Dokumentarfilm so zu populieren, dass es das Leben unterhält, informiert und verändert. Neben dem Festival, das alle zwei Jahre in Kathmandu stattfindet, organisiert die FSA Screenings, Diskussionen und Workshops in ganz Südasien, um die südasische Sachbücher innerhalb des Subkontinents und auf der ganzen Welt zu fördern. Film Southasia ist der Ansicht, dass Film ein mächtiges Medium ist, das nicht nur die Region international besser darstellt, sondern auch in Selbstbeobachtung und Initiativen dazu beiträgt, Veränderungen auf lokaler Ebene zu erzielen.
Bisher wurden zehn Ausgaben des Festivals abgehalten. Bei jedem Festival werden Filme von einer dreiköpfigen südasischen Jury beurteilt, und der beste Film wird zusammen mit einem Zitat und einem Geldpreis von 2.000 USD mit dem „Ram Bahadur Trophy“ für den besten Film ausgezeichnet. Der zweitbeste Film wird mit einem Zitat und einem Geldpreis von 1.000 USD ausgezeichnet. Der beste Debütfilm wird mit dem Tareque Masud Award und dem Geldpreis von 1.000 USD ausgezeichnet. Frühere Jurys wurden von bekannten südasischen Authermachern wie Shyam Benegal, Goutam Ghose, Tareque Masud, Saeed Mirza und dem hervorragenden Journalisten Mark Tully geleitet. Zu den Ehrengästen bei früheren Festivals gehörten der legendäre Dichter und Filmemacher Gulzar (FSA '99), den indischen Filmemacher Mahesh Bhatt (FSA '03) und der bedeutende Schauspieler und soziale Aktivist Shabana Azmi (FSA '09).